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Worin liegt der Unterschied zwischen LED und OLED?

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Wer sich für ein neues Smartphone, einen Laptop oder einen TV entscheidet, der steht schon mal vor vielen Fragezeichen. Viele Menschen kennen sich mit all den Abkürzungen, auf die man bei einem Kauf unweigerlich stoßt, nicht aus. Wichtig ist, dass man sich vorher ausreichend informiert, damit man am Ende auch das passende Gerät für sich findet. Bist Du auf der Suche nach weiteren Informationen, die dir dabei helfen, die richtige Wahl zu treffen, dann kannst Du diesen Artikel lesen. Wir wollen dem Leser reichlich Infos zur Verfügung stellen und den Unterschied zwischen LED und OLED ausführlich beleuchten.

Die Unterschiede zwischen LED, OLED und LCD!

Im nachfolgenden Abschnitt möchten wir dir die Unterschiede zwischen den drei verschiedenen Techniken erläutern. Damit hast Du einen ersten Überblick.

LED: Was ist das?

Der Unterschied zwischen LED und LCD liegt lediglich in der Hintergrundbeleuchtung, mit der das Display ausgeleuchtet wird. Das heißt, dass die Differenz zwischen einem TV mit LED oder LCD nur in der Art der Belichtung besteht – ansonsten handelt es sich um dasselbe Gerät. Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung, um sich für das richtige Gerät zu entscheiden. Ein ursprüngliches LCD-Gerät wird also in verschiedenen Ausführungen geliefert – so kann eine LED-Beleuchtung, OLED, QLED oder auch Edge Lightning eingesetzt werden.

Möchte man LED ins Deutsche übersetzen, dann würde das so etwas wie „lichtemittierende Diode“ heißen. Der englische Begriff ist „light-emitting diode“ und bezeichnet ein Halbleiter-Bauelement, das dafür zuständig ist, Licht auszustrahlen (mit Leuchtdioden). Anders als bei der OLED-Technik sind sie anorganisch. So wird LED zum Ausleuchten des Bildschirms verwendet. Viele der LCD-Geräte werden mit LED gebaut. Damit ist gewährleistet, dass die Lichtversorgung erheblich kostensparender und qualitativ hochwertiger ist.

Der Unterschied zwischen einem LCD und LED-Gerät liegt unter anderem auch darin, dass der Hintergrund viel dynamischer ist. Ähnlich wie bei LED Lampen, haben LED-Geräte Vorteile in Bezug auf den Energieverbrauch. Wer also viel Wert darauf legt, ein elektronisches Gerät (einen TV, einen Bildschirm oder ein Smartphone) zu kaufen, das sehr umweltfreundlich sowie ressourcenschonend ist, der kann zu einem LED Display greifen. In diesem Zusammenhang ist auch die Möglichkeit, den Bildschirm zu dimmen oder komplett auszuschalten, wichtig. Das führt unter anderem auch dazu, dass man Strom spart.

Wenn Dir eine gute Display-Qualität bedeutsam erscheint, kannst Du LED-Beleuchtung einem normalen LCD-Gerät bevorzugen. Hierbei werden die schwarzen Flächen beispielsweise nicht mehr ausgeleuchtet, sodass die dunklen Töne viel besser zur Geltung kommen und wirklich schwarz sind.

Vorteile von LED

  • Die Leuchtdioden, die in LED Geräten eingebaut werden, sind kleiner als die Kaltkathodenröhren, die in den normalen LCD-TVs eingesetzt werden. Das bedeutet demnach, dass auch die Geräte viel dünner gebaut werden können. In herkömmlichen LCD-Geräten fanden die Leuchtstoffleuchten ihren Einsatz, diese brauchen aber deutlich mehr Platz. Wenn Du also viel Wert auf einen platzsparenden, schmalen TV legst, dann kannst Du zu einem LED-Gerät greifen.
  • Auch bei vielen Monitoren, mit denen Menschen in Büros arbeiten, kommt die LED-Technik zum Einsatz. Damit gestaltet sich das Arbeiten deutlich angenehmer, da dank der eingebauten Leuchtdioden, die Veränderung in der Helligkeit viel schneller umsetzbar sind. Damit können Anwender von besseren und intensiven Kontrasten profitieren. Gerade, wenn man mit Videobearbeitungsprogrammen oder sonstigen Grafiken arbeitet, ist dies ein wichtiger Vorteil, über den man sich beim Kauf unbedingt im Klaren sein muss. Die Verzögerungen sind geringer, deshalb erscheinen die Kontraste deutlich schärfer.
  • Bei LED-Geräten ist der Einbau verschieden farbiger Leuchtdioden möglich. Im Normalfall werden die weißen Dioden verwendet. Setzt man hingegen blaue, rote oder auch grüne Leuchtdioden ein, dann profitieren Käufer von schönen, klaren sowie reinen Farben. Das hat jedoch nicht nur optische Vorteile. Dank der verschiedenen Farben werden die Augen geschont und somit ist auch ein längeres Arbeiten mit dem PC oder ein stundenlanges TV schauen weniger schädlich. Wenn Du auf der Suche nach einem Bildschirm oder TV bist, dann musst Du dieses Kriterium unbedingt miteinbeziehen. Gerade, wenn man viel Zeit vor dem Bildschirm verbringt.
  • Wer sich bereits mit dem Thema LED bei den Lampen im eigenen Haushalt auseinandergesetzt hat, der weiß, dass diese Art der Beleuchtung eine höhere Lebensdauer aufweist, als es die normalen Glühbirnen tun. Der Vorteil beim Kauf eines Displays mit LED ist derselbe – das heißt, dass Du auch hierbei von einer langen Lebensdauer profitierst. Kaufst Du beispielsweise ein herkömmliches LCD-Gerät, das keine LED-Lampen eingebaut hat, dann kannst Du davon ausgehen, dass dies viel kürzer haltbar ist, als wenn Du dasselbe Gerät mit LED kaufst.
Multimedia Technik Vergleich

Wichtig: LED Fernseher und Monitore besitzen LCD Technik. Bei Oled Displays wird das Licht, durch das einlegen einer Spannung direkt an einer schicht aus organischen Leuchtdioden generiert. Farbe entsteht hier durch einen Farbfilter direkt vor den einzelnen LED Elementen. Dadurch ist es möglich, höhere Kontraste zu erreichen. 

Dennoch muss betont werden, dass die LED-Geräte natürlich nicht nur positive Seiten haben. Wer sich einen LED-Egde-Monitor kauft, der darf sich bewusst sein, dass bei gewissen Modellen, die Ausleuchtung des Bildes nicht so gut ist. Wer dies vermeiden möchte, der sollte unbedingt auf die teureren Monitore zurückgreifen. Gerade bei billigen Modellen treten diese Probleme häufiger auf. Experten betonen, dass es in Zukunft immer mehr LCD-Geräte mit der LED Beleuchtung gibt, sodass es dann ab einem bestimmten Zeitpunkt gar nicht mehr möglich sein wird, Geräte mit den Leuchtstoffröhren (CCFL) zu kaufen.

Was ist LCD?

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Der Begriff LCD steht für Liquid Crystal Display und steht dabei maßgeblich für die Flüssigkristall-Bildschirme. Wenn Du dich fragst, wie das System funktioniert, dann ist dies einfach zu erklären. Die Flüssigkristalle lassen sich durch die Ausrichtung der elektrischen Impulse steuern. Werden die Kristalle anders ausgerichtet, verändert sich automatisch auch die Lichtintensität. Dadurch entstehen dann wiederum andere Farben. In älteren LCD-Geräten wurden zumeist immer die Leuchtstoffröhren eingebaut. Diese Kaltkathodenröhren kommen in den neueren Modellen nur mehr sehr selten zum Einsatz. Wenn man viel Wert auf ein sehr günstiges Gerät legt, dann kann man sich durchaus einen LCD-Bildschirm mit diesen Röhren kaufen. In diesen werden diese Kaltkathodenröhren eingebaut, die wiederum in der Anschaffung sehr preiswert sind.

Während vor einigen Jahren die Plasma-Technologie sehr beliebt war, schwindet das Interesse dafür zunehmend. Der Grund lag daran, dass sie ein deutlich besseres Bild hatten und die Kontraste intensiver waren. Doch auch, wenn die positiven Aspekte viele Menschen überzeugten, gab es einen großen Nachteil im Vergleich zur LCD-Technik. Die Plasma-Displays hatten einen sehr hohen Stromverbrauch, der sich dann am Ende des Monats in der Stromrechnung bemerkbar machte. Heutzutage stirbt die Plasma-Technologie weiter aus und Menschen greifen zu LCD oder LED-Geräten. Bei der Verwendung von LCD-Geräten ist es wichtig, dass man auf die richtige Auflösung achtet. Die LCD-Bildschirme müssen deshalb immer in der nativen Auflösung (das bedeutet, dass das Bild von LCD-Bildschirmen aus vielen Punkten besteht) verwendet werden. Viele Experten betonen, dass Windows zwar dran ist, Lösungen zu finden, um die Qualität auf dem Bildschirm möglichst hochzuhalten. Das Problem ist, dass bei der falschen Einstellung die Schriftzeichen ungünstig klein erscheinen können. Damit wird das Arbeiten unmöglich oder zumindest sehr umständlich. Die bisher von Windows bereitgestellten Lösungen sind noch nicht so gut, sodass das Problem als behoben gilt.

OLED – die neue Technologie, die immer beliebter wird

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Bei dem Begriff OLED handelt es sich um organische lichtemittierende Diode. Anders als bei der herkömmlichen LED-Technik gibt es hier organische Halbleitermaterialien. Der Vorteil der OLED-Geräte ist, dass sie keine weitere Beleuchtung benötigen, da sie selbst so eine intensive und starke Leuchtkraft haben. Das heißt, dass OLED-Lichtpunkte von selbst leuchten und demnach nicht auf eine äußere Lichtquelle angewiesen sind. Bei einem LED-Bildschirm wird der Bildschirm von hinten beleuchtet. OLED ist eine organische Substanz, die dank der Elektrizität ohne äußere Einflüsse leuchtet.

Noch vor kurzer Zeit galten die OLED-Geräte als technisch unausgereift – doch durch die stetige Weiterentwicklung werden die Geräte immer besser. Somit kann man sich sicher sein, dass die Optimierungen, die entwickelt werden, immer sofort in die neuesten Geräte integriert werden. Während früher die Langlebigkeit bzw. die Helligkeit kritisiert worden sind, gibt es heutzutage nichts mehr zu bemängeln. Die Geräte von früher konnten die guten NIT-Werte nicht erreichen. Aus diesem Grund entschieden sich viele Menschen gegen die OLED-Technik. Laut Experten können moderne OLED-Geräte heutzutage sehr wohl die 1.000 Nit erzielen – damit kann man sich sicher sein, dass jeder Film in einer schönen Qualität geschaut werden kann.

Ein weiterer Minuspunkt, der früher für viele ein Problem darstellte, wird mehr und mehr eliminiert. Während die Preise vor ein paar Jahren noch sehr hoch waren, sinken die Kosten der OLED-Geräte immer weiter. Das heißt, dass die Differenzen zwischen OLED- und LED-Geräten gar nicht mehr so groß sind. Natürlich zahlst Du als Endkunde immer noch mehr, als wenn Du ein LED-Bildschirm kaufst – doch die Preise gleichen sich weiter an.

Wer mehr zu modernen Handys mit OLED-Display erfahren möchte, der kann in diesem Beitrag nachlesen.

Ein kleiner Überblick über die größten Unterschiede zwischen LED und OLED!

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Wie bereits oben angedeutet gibt es diverse Differenzen zwischen den beiden Techniken. Um eine bessere Wahl zu treffen, kannst Du diese Übersicht als Hilfestellung verwenden. Allgemein gesagt liegt der Unterschied zwischen LED und OLED in der Beleuchtung der Lichtpunkte.

  • Wer viel Wert auf ein weiches Licht legt, der kann sich für einen OLED-Bildschirm entscheiden. Das Licht wird viel besser verteilt und wirkt demnach authentischer und weicher.
  • Bei den LED-Geräten hängt die Bildqualität von der Bauweise der Beleuchtung ab. So gelten Geräte, bei denen die Beleuchtung von hinten kommt, als qualitativ hochwertiger. Displays, bei denen das Licht von der Seite kommt (das ist bei den sogenannten Edge-Geräten) der Fall, zeichnen sich durch eine hohe Helligkeit aus. Doch muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass der Kontrast sowie die Schwarzwerte nicht so gut sind.
  • Möchtest Du Blockbuster in einer hohen Qualität ansehen, dann spricht das für den Kauf eines OLED-Geräts. Auch, wenn es zu Beginn der technischen Entwicklung immer wieder zu Problemen kam, sind heutzutage sehr viele Mängel beseitigt worden. So überzeugen diese Geräte mit einer sehr satten Farbe und schönen Kontrasten. Wer viel Wert auf diese Qualität legt, der ist mit diesen Geräten gut bedient.
  • Spielt bei dir hingegen der Preis eine wichtige Rolle, dann sind LED-Geräte nach wie vor attraktiver für dich. Auch, wenn die Preisspanne zunehmend sinkt, musst Du beim Kauf eines OLED-Geräts immer noch mit einer höheren Summe rechnen.
  • Wenn dir die Umwelt, die Ressourcenschonung sowie die Langlebigkeit wichtig sind, dann ist es gut, wenn Du dich für ein LED-Gerät entscheidest. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass ein LED-Gerät in etwa fünfmal so lange hält, als ein vergleichbarer OLED-Bildschirm. So gehen Experten davon aus, dass die Betriebsdauer eines OLED-Geräts in etwa 20.000 Stunden beträgt, während LED-Bildschirme bis zu 100.000 Stunden halten können. Das ist ein unglaublich großer Unterschied, der natürlich beim Kauf auch mit einbezogen werden sollte. Auch die Energieeffizienz ist bei LED-Geräten höher als bei OLED-Bildschirmen.
  • OLED-Geräte können noch dünner sein, als die LED-Bildschirme. Diese sind zwar schon deutlich schmaler als jene mit der LCD-Technik und den Röhren, weisen aber immer noch große Unterschiede zu den sogenannten OLED-Geräten auf.
  • Ein weiterer Unterschied ist, dass die OLED-Geräte eine hohe Bild-Refrehs-Rate haben. Im Vergleich dazu besitzen LED-Displays eine langsamere Bild-Refresh-Rate. Wer eine flüssige Bilddarstellung wünscht, in der sich die Bilder schnell bewegen, der sollte auf diesen Punkt viel Wert legen. Bei einem OLED-Display beispielsweise liegt diese Rate bei 0,1 Millisekunden. Dieser Wert ist ca. 1000-mal höher als bei einem vergleichbaren LED-Display. Das bedeutet, dass dies ein wichtiges Qualitätsmerkmal darstellt.

Fazit – für welchen Bildschirm entscheidest Du dich?

Mithilfe der Auflistung der Eigenschaften von OLED und LED, tun sich Endkunden leichter, eine gute Entscheidung zu treffen. OLED steht für die organische lichtemittierende Diode, die dank der Elektrizität leuchten können (Flächenstrahler). Das heißt, dass es von außen keine weiteren Beleuchtungen mehr braucht. Bei LED nämlich hängt die Beleuchtung bzw. die Qualität des Bildes auch davon ab, ob die Belichtung von hinten oder der Seite kommt. LED sind Punktlichtquellen, die natürlich mehr Platz brauchen, als es bei der OLED-Variante der Fall ist. Aus diesem Grund sind die Geräte, die mit der OLED-Technik arbeiten, deutlich dünner und schmaler. Wer in einem sehr modernen Wohnzimmer wohnt, der kann sich überlegen, ob dieses Gerät besser in das Ambiente passt.

Wer sich bei der Entscheidung immer noch unsicher ist, der sollte sich vor Augen halten, welche Prioritäten er hat. Jemand, der wenig Wert auf den Preis sowie auf die Langlebigkeit legt, der kann sich für ein OLED-Display entscheiden. Wenn Du hingegen beim Preis sparen möchtest und nicht bereit bist, so tief in die Tasche zu greifen, dann wähle ein LED-Display. Hierbei solltest Du dir aber im Klaren sein, dass die Qualität natürlich nicht so gut ist, wie es beim OLED-Bildschirm der Fall ist. Es gibt sogar LED-Drucker – mehr Informationen dazu in unserem Artikel.

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