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Facebook bringt mit „Rooms“ einen eigenen Videochat

facebook rooms

Die Corona-Krise hat bei Videochats einen rasanten Wachstum verursacht. Gewinner ist der Dienst Zoom, Facebook will das aber nicht so einfach hinnehmen. Der Plan ist ein eigner Videochat, der auf den Namen „Rooms“ getauft wurde. Die Verwendung ist einfach und beruht darauf, dass der Organisator einen Weblink an potenzielle Teilnehmer verschickt. Wird dieser geöffnet, dann kann der Konferenz beigetreten werden. Zu Beginn ist bei 20 Teilnehmern Schluss, eine Aufstockung auf 50 ist in Planung.

Noch keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vorhanden

Zum Start von Rooms verzichtet man auf eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die offizielle Begründung ist auf die Performance zurückzuführen, man arbeite jedoch daran und wird den Sicherheitsaspekt nachliefern. Bei Zoom fehlt die Verschlüsselung bislang aber auch.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Konkurrenten ist, dass Zoom in der kostenlosen Version zeitlich beschränkt ist (40 Minuten). Bei Rooms ist bislang keine Zeitbeschränkung bekannt, was im direkten Vergleich ein Pluspunkt ist. Es könnte auch ein Grund zum Wechseln sein.

Integration in die Facebook-Produkte

Rooms wird sich in die Produkte von Facebook einfinden (also nicht eigenständig auftreten). Damit sind in erster Linie Facebook selbst, WhatsApp und Instagram gemeint. Es wird allerdings auch eine Web-Version geben, noch wurde der Videochat nicht ausgerollt.

(Multimedia.de)

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