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Bluetooth-Lücke bei Android-Smartphones entdeckt

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Betrachtet man bei Smartphones die Sicherheit, dann haben vor allem die Funkkomponenten damit zu kämpfen. Das wird auch jetzt wieder bestätigt, denn Sicherheitsforscher haben eine Bluetooth-Lücke entdeckt. Diese wird als kritisch eingestuft, da Angreifer rein theoretisch Schadcodes über diesen Weg einschmuggeln können. Durch die errungenen Rechte wäre der Diebstahl von privaten Informationen denkbar. Die Lücke ist Google Anfang November 2019 gemeldet worden.

Wie kann man sich schützen?

Zunächst sei gesagt, dass Nutzer von Android 10 von Haus aus am besten geschützt sind. Bei dieser Version konnten die Forscher nämlich keine Schadcodes einschmuggeln, sondern den Bluetooth Stack „lediglich“ zum Absturz bringen. Das ist natürlich auch ärgerlich, jedoch sind die privaten Daten nicht gefährdet. Bei Android 8 und Android sieht es anders aus, hier konnten Codes erfolgreich eingeschmuggelt werden. Mit älteren Android-Versionen wurde es zwar nicht ausprobiert, es wäre jedoch eine Überraschung, wenn diese nicht gefährdet wären.

Schützen kann man sich zum Beispiel dadurch, indem Bluetooth deaktiviert wird. Sollte man die Funkverbindung benötigen (beispielsweise für Bluetooth-Kopfhörer), dann heißt es auf den Sicherheitspatch von Februar 2020 zu warten. Mit dem Update behebt Google nämlich das Problem. Einige Smartphones (wie die Pixel-Geräte und einige Samsung-Handys) bekommen die Aktualisierung bereits angeboten.

(Multimedia.de)


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