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Android-Smartphones dürfen in der Türkei keine Google-Apps mehr haben

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Bei der Überschrift werden sofort Erinnerungen an den Handelsstreit zwischen China und den USA wach. Wie mittlerweile fast jeder weiß, darf Huawei auf neuen Geräten keine Google-Apps installieren. Genau so ergeht es jetzt allen Android-Handys in der Türkei, wobei diesmal aber kein Handelsstreit der Auslöser ist. Stattdessen unterstellt das Land Google eine Wettbewerbsverzerrung, die von einer russischen Suchmaschine (Yandex) eingereicht wurde. Die Beschwerde brachte demnach den Stein ins Rollen.

Was sind die genauen Folgen?

Die Behörden der Türkei haben dem Suchmaschinenriesen ein Verbot ausgesprochen, sodass dieser keine Android-Handys mehr mit vorinstallierten Google-Diensten auf den Markt bringen darf. Google hat die lokalen Mobilfunkanbieter auch schon darüber informiert und weiß, dass es durchaus schmerzhaft werden kann. Und zwar deshalb, weil der Marktanteil von Android-Smartphones in der Türkei bei rund 90 Prozent liegt.

Die gute Nachricht ist, dass lagernde und bestehende Geräte nicht davon betroffen sind. Ihnen werden die Google-Apps nicht genommen, selbst bei einem langfristigen Verkaufsverbot nicht. Aktuell ist auch unklar, wie lange die Sperre gilt und ob bereits an einer Lösung gearbeitet wird.

Google könnte theoretisch Android ohne die eigenen Apps installieren, allerdings ist die Nachfrage danach mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr niedrig.

(Multimedia.de)


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