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AKG K240 Kopfhörer Test

AKG K240 Testbericht

Kopfhörer gibt es nicht erst seit gestern, ihre Existenz reicht tatsächlich bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Ganz so alt ist der professionelle und halboffene Studiokopfhörer K240 von AKG zwar nicht, trotzdem gehört dieser eher zum alten Eisen.

Die erste Edition des Modells erblickte nämlich schon in den achtziger Jahren das Licht der Welt. Heute existiert der Klassiker in den Varianten Studio und MKII. Was man genau vom AKG-Kopfhörer erwarten kann, klärt dieser Testbericht.

AKG K 240 Studio Kopfhörer schwarz
  • Ohrumschließender, halboffener Kopfhörer mit bügelbandautomatik

Multimedia Technik Vergleich Test
  1. Den AKG K240 Kopfhörer gibt es in den Ausführungen Studio und MKII, wobei zweiteres Modell austauschbare Velours-Ohrpolster im Lieferumfang enthält.
  2. Preislich liegen die Modelle bei circa 55 Euro (Studio) und 59 Euro (MKII).
  3. Der Kopfhörer wurde extra für die Anwendung im Studio konzipiert und spielt in dieser Umgebung beim Mixing oder Mastering seine Stärken aus.
  4. Die Verarbeitung besticht durch einen robusten Look, der zu großem Teil Kunststoff aufweist.
  5. Der K240 bietet einen hohen Tragekomfort, kann aber aufgrund von körperaufliegenden Materialien einen schweißtreibenden Nebeneffekt haben.
  6. Der Sound ist sehr gut für das professionelle Arbeiten im Studio konzipiert und verspricht eine verlässliche räumliche Abbildung, erkennbare Höhenunterschiede und eine leichte Sounddifferenzierung.

AKG K240 Kopfhörer – Einsatzgebiet im Studio!

Die AKG K240 gibt es inklusive 3 m Kabel
DIe AKG K240 kopfhörer werden mit einem Kabel von 3 m (OFC) mitgeliefert.

Der Kopfhörer K240 von AKG ist hauptsächlich für die professionelle Anwendung wie Mixing, Mastering sowie Playback produziert worden und kommt daher am besten im Studio zum Einsatz.

Aus der längeren Historie der K240-Modelle geht eindeutig hervor, dass der Klassiker als Allrounder in der musikalischen bzw. auditiven Studioumgebung gilt und meistens zum Monitoring im Aufnahmeraum eingesetzt wurde und auch immer noch eingesetzt wird.

Vorteile AKG K240 Kopfhörer

natürlicher Wiedergabecharakter
transparenter Raumeindruck
guter Tragekomfort
austauschbares Kabel
gutes Preisleistungsverhältnis

Nachteile AKG K240 Kopfhörer

wenig Subbass

aufliegende Materialen sind schweißtreibend

AKG K240 Kopfhörer – Verarbeitung im Retro-Look

Der klassische Kopfhörer kommt nicht nur in einem charmanten Retro-Look daher, sondern weist auch eine qualitativ hochwertige Verarbeitung auf. Der K240 ist zu großen Teil mit Kunststoff verbaut und wirkt mit seiner Farbkombination aus Schwarz und Gold robust und stabil. Im Test sind keinerlei Mängel beim Material oder in der Verarbeitung aufgefallen.

Merkmal Leistung
Kopfhörertyp halboffen
Maximale Eingangsleistung 200 mW
Empfindlichkeits-Kopfhörer 104 dB SPL/V
Nennimpedanz 55 Ohm
Übertragungsbereich 15 – 25.000 Hz
Maße 110 x 190 x 200 mm
Gewicht 240 Gramm
Audioschnittstelle 3,5 mm mit 6,3-mm-Schraubadapter

Die technischen Daten zum AKG K240 Kopfhörer. Quelle: akg.com

AKG K240 Kopfhörer – einfacher Austausch möglich

Sollten jedoch kleine Beschädigungen auftreten, lassen sich diese im Handumdrehen ausmerzen. Der Austausch ist durch die Verschraubung des Bügelmechanismus und die simpel zu wechselnden Ohrpolster unkompliziert.

So muss der Kopfhörer auch nach längerem Gebrauch und auftretenden Verschleißerscheinungen nicht sofort reklamiert, sondern kann mit ein paar Handgriffen wiederhergerichtet werden.

Die sogenannte Nennimpedanz ist in der Elektrotechnik und -akustik der frequenzabhängige Wechselstromwiderstand am Eingang und/oder am Ausgang eines elektronischen Geräts. Ihre Maßeinheit ist in Ohm bemessen.

AKG K240 Kopfhörer – zeitgemäßer Lieferumfang

Im Test wurde das Modell MKII auf Herz und Nieren geprüft, dazu gehörte auch die genaue Inspektion des Lieferumfangs. Wer Zweifel hat, welche Variante des AKG K240 Kopfhörers letztlich gekauft werden soll, sollte auf die unterschiedlichen mitgelieferten Inhalte achten und womöglich danach eine Entscheidung treffen.

AKG K240 Kopfhörer – MKII-Variante bietet mehr Inhalt

Beide AKG-Modelle verfügen ganz zeitgemäß über wechselbare Kabel, die an der linken Ohrmuschel mit einer Mini-XLR-Steckverbindung befestigt werden. Die Variante MKII wird neben dem glatten 3-Meter-Kabel mit 3,5-mm-Klinke und Schraubadapter auf 6,35 Millimeter noch mit einem zusätzlichen Spiralkabel geliefert, das auf bis circa fünf Meter ausdehnbar ist. So wird der Arbeit im Studio mehr Fläche zur Verfügung gestellt, da sich der Anwendungsradius erweitert.

Sehr positiv sind die zusätzlichen Paar Velours-Ohrpolster beim MKII-Modell aufgefallen. Diese lassen sich bequem mit den Standardpolstern austauschen und haben im Test nochmal einen deutlich höheren Tragekomfort geboten.

Multimedia Technik Vergleich

Wichtig: Velourpads steigern generell den Tragekomfort von Kopfhörern, jedoch unterliegt dieser Umstand auch immer der subjektiven Wahrnehmung. Die meisten Nutzer dieser Ohrpolster teilen allerdings diese Ansicht und können bestätigen, dass selbst bei längerem Tragen die Kopfhörer angenehm sitzen. Zudem wird der Klang zuweilen positiv beeinflusst. Die spitzen Höhen sind leicht abgeschwächt und der Klangeindruck wirkt abgerundeter.

AKG K240 Kopfhörer – Tragekomfort mit Schönheitsfehler

Der AKG K240 punktet durch seine automatische Größenanpassung, sein leichtes Gewicht und die üppigen Over-Ear-Ohrmuscheln in der Kategorie Tragekomfort. Allerdings schleicht sich in diese positive Bewertung ein kleiner Schönheitsfehler ein, der auch von vielen Nutzer beklagt wird. Der Test hat dieses Defizit auch bestätigt.

AKG K240 Kopfhörer – schweißtreibendes Material

Standardmäßig kommt der Kopfhörer ohne atmungsaktive und mit körperaufliegenden Materialien daher, die bei längerem Gebrauch etwas schweißtreibend sein können.

Insbesondere bei höheren Temperaturen in den Sommermonaten oder in Studios mit stickiger Luft könnte das Tragen der AKG K240 etwas unangenehm werden.

Da im Test das MKII-Modell vorlag, konnte dieser Schönheitsfehler schnell behoben werden. Durch den Wechsel auf die mitgelieferten Velours-Ohrpolster konnte der Komfort spürbar verbessert werden und die Schweißproduktion hielt sich in Grenzen.

AKG K240 Kopfhörer – Sound nicht nur für Studios geeignet

Das Arbeiten im Studio benötigt neutrale und defensive Kopfhörer, die den Klang nicht verfälschen und den objektiven Ton direkt in den Gehörgang tragen.

Genau für diesen Anlass wurde der AKG K240 konzipiert und er hält im Test auch im Großen und Ganzen, was er verspricht. Teilweise überschreitet er sogar seine Kernkompetenz und liefert auch in anderen Gebieten ein gutes Soundergebnis.

AKG K240 Kopfhörer – beide Varianten arbeiten identisch

Sowohl das MKII-Modell als auch die Studio-Variante weisen die gleichen technischen Parameter auf und müssen daher logischerweise eine identische Wiedergabe in sämtlichen Bereichen liefern. Obwohl nur die eine Edition Studio heißt, fühlen sich beide Modelle klangtechnisch im Studio zuhause.

Multimedia Technik Vergleich

Beide K240-Modelle ähneln sich in ihrem Klangdesign, da beide über dieselbe Impedanz von 55 Ohm verfügen. Darüber hinaus verfügen sowohl die Variante Studio als auch MKII über einen sehr ähnlichen Driver, der den technischen Output beider Modelle gleichsetzt. Der Unterschied liegt vor allem in der Farbe und im abnehmbaren Spiralkabel (MKII).

Der halboffene AKG-Klassiker spielt insgesamt gutmütig und besticht mit einem natürlichen, plastischen Wiedergabecharakter. Wichtig für das genaue Arbeiten mit Audiospuren ist nicht vorhandene Überzeichnung einzelner Frequenzbereiche. Auch dieses Kriterium erfüllt der Kopfhörer voll und ganz.

AKG K240 Kopfhörer – Sounddifferenzen gut hörbar

Untere Bässe sowie obere Höhen sind während der Wiedergabe etwas milder ausgeprägt, halten sich jedoch im Rahmen. Nach etwas Zeit und etwas mehr Konzentration lassen sich Unterschiede im Sound sofort herauskristallisieren.

Der mittlere Frequenzbereich wird natürlich und quantitativ zufriedenstellend abgebildet, sodass Stimmlagen sehr gut voneinander differenziert werden können.

AKG K240 Kopfhörer – Entertainment geht auch

Dank der 55 Ohm der K240 eignet sich der Kopfhörer auch für das Musikhören über Smartphones oder andere Abspielgeräte. Der Sound ist dabei mehr als solide und bringt ordentlich Druck auf die Ohren.

AKG K240 Kopfhörer – gute räumliche Abbildung

Einzelne Schallquellen lassen sich dank der halboffenen Verarbeitung der Kopfhörer einwandfrei orten. Die Wiedergabe ist dabei ausgesprochen luftig und transparent.

Fazit: Der AKG K240 Kopfhörer kann vieles, wenn auch nichts perfekt!

Unter dem Strich hält der AKG K240 Kopfhörer, was er verspricht. Zwar besticht er nicht durch ultimativen Frequenzgang mit tiefsten Subbässen und unnachahmlich hochauflösenden oberen Höhen, aber das muss er und will er auch gar nicht.

Die objektive und moderate Klangwiedergabe ist quasi das Prunkstück der Kopfhörer, so dass Mixing und Mastering perfekt funktionieren.

Auch wenn der K240 im Studio sein gesamtes Potenzial abrufen kann, ist auch anderweitiger Hörgenuss problemlos möglich. Selbst auf der Straße macht der Kopfhörer eine gute Figur.

Neben dem Sound besticht er mit einem rudimentären Design, das mit einer robusten Verarbeitung harmoniert.

Aus technischer Sicht sind beide Modelle identisch. Dafür enthält das MKII-Modell ein Paar Velours-Ohrpolster im Lieferumfang, die sich problemlos austauschen lassen. Auch ein Spiralkabel ist an Bord, das wegen seiner Dehnung mehr Flexibilität erlaubt.


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