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München (ddp). Das Herunterfahren von Windows kann recht lange dauern. Eine deutliche Beschleunigung ist möglich, wenn von Windows im Hintergrund ausgeführte Dienste und Programme zügig beendet werden. Dafür muss in der Registrierung lediglich die Standardeinstellung von 20 Sekunden, die alle Programme zum Beenden bekommen, geändert werden, wie das Computerportal PC-Professionell.de erläutert. Dazu starten Nutzer im Eingabefenster den windowseigenen Registrierungs-Editor regedit und wechseln zum Schlüssel «HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop». Dort lässt sich beim Eintrag «WaitToKillAppTimeout» der Wert in Millisekunden angeben. Dies ist der Zeitrahmen, den Windows den Programmen beim Herunterfahren gewährt. Ratsam sind den Angaben zufolge rund 2000 Millisekunden. Anschließend wird mit «OK» die Änderung bestätigt. Der Wert für die Dienste findet sich unter dem Schlüssel «HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control» und dem Eintrag «WaitToKillServiceTimeout». Auch in diesem Fall sind den Experten zufolge 2000 Millisekunden ratsam. Bei eventuellen Schwierigkeiten sollten die Werte bis zum Verschwinden der Probleme stufenweise erhöht werden. (ddp) |